Tourenbeschreibung CoteÁzur - Route Napoleon

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Die Tour begann in Verona und führte abseits von Autobahnen und Fernstraßen über kleine Landstraßen. Viele Ortsdurchfahrten und sich immer wieder verändernde Landschaft waren beeindruckend. Die schmalen manchmal sehr engen Straßen sind fahrtechnisch anspruchsvoll. Die Blicke und Gesten der Menschen am Straßenrand ließen erkennen, dass hier noch nie ein Trike zu sehen war. Bei Stops und Pausen bildeten sich stets Menschentrauben um das Trike und mit kargen Sprachkenntnissen ,Gesten  und Zeichen versuchten wir Details vom Trike zu vermitteln. Es war einfach toll.

Bis Piacenza setzte sich die Tour in dieser Art fort. Ein Stück weit durch die imposante Po-Ebene fuhren wir Richtung Val de Trebbia. Ein sehenswertes und einzigartiges Landschaftsbild ließ uns immer wieder staunen. Hochebenen , tiefe Täler und Schluchten säumten die kleinen kurvenreichen Straßen. Steigungen und Gefällstrecken bis zu 14% forderten das Trike und den Fahrer bis nach Genua. Die Strecke war ca. 350 Km lang und endete in Varigotti (60 Km westlich von Genua)

(Verona Abfahrt 10:00 Uhr - Ankunft in Varigotti 18:00) Durchschnittsgeschw. 43Km/h


In den nachfolgenden Tagen ging es entlang der CoteÁzur mit Aufenthalten in Monaco, Villfrance, Nizza, Antibes, Cannes und   Saint-Tropez. Zwischen diesen bekannten Urlaubsorten gab es immer wieder Regionen die nicht so bekannt sind und trotzdem einiges zu bieten haben.

Insgesamt haben wir 5 Tage an der CoteÁzur verbracht. Ausgangspunkt der Tagestouren war Antibes , eine alte Hafenstadt.

In den 5 Tagen legten wir ca. 1000 Km zurück. Den größten Teil der Zeit verbrachten wir mit bummeln, essen, vieles anschauen, relaxen und staunen.

In den nachfolgenden Tagen gab es jede Menge Touren High-Lights die man nur mit einer solchen Tour zu sehen bekommt.


Vom Mittelmeer aus führte unsere Tour auf der N85 (RoutNapoleon) Richtung Grasse, Castellane nach St.Andre Les Alpes. Dort machten wir Quartier um die Schluchten von Verdon zu befahren.

Von Castellane aus immer auf der D952 Richtung La Palud- Sur Verdon Es gibt nur einen Abzweig auf die D23 (Nordtour) die durch die Schluchten führt und bei La Palud-Sur Verdon wieder auf die D952 mündet. Weiter auf der D952 Richtung Lac de Sainte-Croix (Südtour) Am nächsten Kreuzungspunkt D952/D957 am See vorbei auf der D71 bis zum Abzweig D90 wieder Richtung Castellane.

Gesamtlänge der Nord/Süd Tour 178 Km Sie ist mit Stops an den Aussichtspunkten, Essen und einigen p...pausen in 6Stunden locker zu fahren.

Eines der größten High-Lights der Tour. Absolut empfehlenswert für jede Tour in diese Region.


Die Tour führte weiter auf der N85 Richtung Sisteron, Gap, Grenoble. Weite Täler und hohe Alpenmassive prägen das Landschaftsbild. Bei Grenoble haben wir die N85 verlassen und fuhren auf kleinen Departement Straßen Richtung Chamberry, Albertville. Diese Straßen sind kaum befahren und für größere Fahrzeuge unpassierbar bzw. gesperrt. Dieser Tourenabschnitt begeisterte durch seine Ausblicke in enge, tiefe Täler und hohe Felsmassive die zum Greifen nahe schienen. Die kleinen Passstrassen schlängeln sich um die Berge und ließen uns Höhenunterschiede von bis zu 2000 Meter überwinden. In der Olympiastadt Albertville war für uns ein schönes Zimmer reserviert.

Am nächsten Tag setzten wir die Tour auf diesen kleinen Bergstrassen Richtung Chamonix de Mont-Blanc fort. In manchen Momenten hätte man denken können hinter der nächsten Kurve geht es nicht weiter. Es ging aber weiter bis Chamonix und den Ausläufern der Gletscher in fast 3000 Meter Höhe. Wir setzten am Nachmittag die Tour Richtung Schweiz fort. Noch einmal hoch hinaus über den Col de Balme 2204 Mtr. nach Martigny. Letzte überwältigende Eindrücke bevor es über die Schweizer Alpen nach Bern ging, wo auf uns ein Bett in einem schnuckeligen Romantikhotel wartete.


Von Bern aus fuhren wir quer durch die Schweiz, natürlich immer auf Landstraßen, wo es hier und da noch so Manches zu sehen gab. Im tristen Deutschland angekommen ging es über die Autobahn auf dem schnellsten Wege nach Hause.

Fazit dieser Tour...... Ein empfehlenswerter Trip mit vielen Höhepunkten. Immer abseits von Hauptverkehrsadern mit vielen anspruchsvollen Strecken. Die gesamte Tour hatte Erholungswert, und war voller Erlebnisse und Abenteuer.

Die Westerwaldtriker werden auch im nächsten Jahr eine große Triketour starten. Ziel ist Kroatien.

Ich hoffe es hat Euch gefallen.     WW-Trikerlady & WW-Triker

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